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Bundesschiedsrichterausschuss 2026: Richtungsweisende Impulse für das Schiedsrichterwesen

Der Bundesschiedsrichterausschuss des AFVD kam am 24. Januar zu seiner jährlichen Sitzung zusammen.

Erstmals wurde die Sitzung in einem rollierenden Veranstaltungsformat abgehalten, bei dem die Landesverbände reihum als Gastgeber fungieren. Den Auftakt übernahm der bayerische Landesverband in München.

Im Fokus der Tagung stand der Rückblick auf das Schiedsrichterjahr 2025. Besprochen wurden unter anderem die GFL-Saison und die nationalen Endspiele, die Ausbildung und Weiterentwicklung der Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter sowie internationale Einsätze.

Darüber hinaus wurde eine Änderung der Bundesschiedsrichterlehrordnung beschlossen: Der Bundeslehrstab kann künftig aus bis zu acht Mitgliedern bestehen, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Schiedsrichtereinteilung in der GFL 2. Auf Wunsch der Head Coaches, der Vereine sowie der GFL e. V. wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die Möglichkeiten einer zentralen Ansetzung und einer stärkeren Durchmischung der Crews prüfen soll.

Bundesschiedsrichterobmann Sebastian Barth zog ein positives Fazit:

„Die Sitzung war sehr wertschätzend und produktiv. Wir konnten auf ein gutes Schiedsrichterjahr 2025 zurückblicken und gleichzeitig wichtige Themen für die zukünftige Entwicklung bearbeiten. Mein Dank gilt dem bayerischen Schiedsrichterobmann Denis Maurer sowie der bayerischen Vizepräsidentin Heike Haslbeck für die sehr gute Organisation des Auftakts unseres neuen Formats.“

Die nächste Sitzung des Bundesschiedsrichterausschusses ist für 2027 in Berlin/Brandenburg vorgesehen.

Foto: Aileen Uzoma