Zwei Tage strahlender Sonnenschein und eine beeindruckende Kulisse: Das Jugendländerturnier Flag Football 2026 in Berlin war ein voller Erfolg. Über beide Turniertage hinweg verfolgten mehr als 3.000 Live-Zuschauer die Spiele und sorgten für eine großartige Atmosphäre.
Sportlich bot das Turnier Spannung pur in beiden Altersklassen. In der U15 setzte sich Hamburg mit 13:12 gegen Mecklenburg-Vorpommern durch und sicherte sich den Titel.
„Wir sind als bunt gemischtes Team aus verschiedenen Vereinen aus Hamburg zu diesem Turnier gefahren und hatten zwar eine solide Vorbereitung, aber kaum gemeinsame Erfahrung unter Wettkampfbedingungen im Coaching Staff. Mit klarem Fokus von Spiel zu Spiel haben wir sowohl in der U15 den Titel geholt als auch in der U17 bis ins Finale gekämpft. Ich bin vor allem stolz darauf, wie dieses Team in so kurzer Zeit zusammengewachsen ist – sportlich wie menschlich, getragen von Einsatz, Respekt und echtem Zusammenhalt. Aus einer Gruppe wurde ein echtes Team, dass gemeinsam agiert und füreinander einsteht.“, betont Daniele Boemi, Head Coach HamJam U15
In der U17 dominierten die Bavarian Flag Warriors das Turnier und krönten sich mit einem 59:32-Finalsieg gegen Hamburg erneut zum Champion.
„Wir haben uns mit mehreren Camps intensiv vorbereitet und früh entschieden, mit einem Mädchen auf QB zu starten und das Playbook entsprechend zuzuschneiden. Der Turnierverlauf war erwartungsgemäß anspruchsvoll – besonders das Spiel gegen Hamburg. Mit dem vorzeitigen Halbfinaleinzug in Runde 3, konnten wir gezielt Kräfte schonen und uns optimal auf die Finalspiele vorbereiten. Hamburg hat bis zum Schluss stark und fair gekämpft, dafür großen Respekt. Ich bin sehr stolz auf das Team. Unser Zusammenhalt und der gemeinsame Spirit waren der Schlüssel zu zwei Titeln in Folge.“
– Philipp Kimmelmann, Head Coach Bawarian Warriors Flag
Das Jugendländerturnier Flag Football 2026 in Berlin hat einmal mehr gezeigt, wie rasant sich der Flag Football in Deutschland entwickelt. Rekordbeteiligung, knappe Entscheidungen und ein sportliches Niveau, das sich im Vergleich zum Vorjahr erneut gesteigert hat, machten das Turnier zu einem echten Highlight im Nachwuchssport.
„Es ist großartig zu sehen, wie sich die gesamte Leistung und Qualität der Spielerinnen und Spieler seit dem ersten Jugendländerturnier 2023 stetig und rasant verbessert. Wir sind begeistert, wie gut auch in der Breite Strukturen im Nachwuchsleistungssport aufgebaut werden und mit welchem Elan und Leidenschaft alle Beteiligten, seien es Jugendliche, Coaches oder Verantwortliche im Hintergrund alles dafür tun, um den Sport kontinuierlich auf ein höheres Level zu bringen.“
– Jona Winkel, Cheftrainer der deutschen Flag Football Nationalmannschaften
Damit bestätigt sich der positive Trend im deutschen Flag Football und die nachhaltige Entwicklung im Nachwuchsbereich.
Auch aus organisatorischer Sicht zieht der American Football Verband Deutschland ein positives Fazit. Bundesjugendobmann Christian Freund hob dabei insbesondere die Entwicklung des Turniers hervor:
„Mit einer neuen Rekordteilnehmerzahl von 21 Mannschaften in beiden Altersklassen, haben wir bei bestem Wetter spannende Spiele gesehen. Entscheidungen die erst in der Verlängerung fallen oder mit auslaufender Uhr. Das Niveau ist gegenüber 2025 noch einmal gestiegen. Jetzt heisst es kurz durchatmen und 2027 vorbereiten, so dass wir schnellstmöglich einen Ausrichter und Rahmenbedingungen haben.“
– Christian Freund, Bundesjugendobmann
Der American Football Verband Deutschland (AFVD) bedankt sich bei allen beteiligten Landesverbänden, dem Landesverband Berlin-Brandenburg für die Ausrichtung, Coaches, Schiedsrichtern, Helferinnen und Helfern sowie Spielerinnen und Spielern für ein hervorragend organisiertes Turnier und zwei Tage Flag Football auf höchstem Niveau in Berlin.
Foto: Klaus Rehm
