Ein intensives und richtungsweisendes Wochenende liegt hinter der deutschen Frauen Flag Nationalmannschaft.
Beim internationalen Vorbereitungscamp in Wien nutzte das Team die letzte Gelegenheit, sich unter Wettkampfbedingungen zu messen und wichtige Erkenntnisse für die bevorstehende Weltmeisterschaft zu sammeln.
Sportlich fiel die Bilanz des Wochenendes durchweg positiv aus. In den beiden Begegnungen gegen Österreich präsentierte sich die deutsche Mannschaft in weiten Teilen sehr überzeugend und konnte sich mit 28:21 und 28:19 durchsetzen.
Mit Österreich wartete dabei kein gewöhnlicher Testspielgegner: Der Nachbar ist amtierender Vize-Europameister und belegte bei der vergangenen Weltmeisterschaft einen starken vierten Platz. Die Ergebnisse unterstreichen somit die positive Entwicklung der Mannschaft und bestätigen die intensive Arbeit der vergangenen Monate.
Bevor der Startschuss zur Heim-Weltmeisterschaft fällt, steht Mitte Juli noch ein letztes Trainingslager auf dem Programm. Dort wird sich die Mannschaft den finalen Feinschliff verpassen und sich gezielt auf die Gegnerinnen vorbereiten.
Die IFAF Flag Football Weltmeisterschaft findet vom 13. bis 16. August 2026 in Düsseldorf statt. Erstmals wird damit eine Flag-Football-WM auf deutschem Boden ausgetragen. Für Team Germany bietet sich die besondere Chance, vor heimischem Publikum um den Weltmeistertitel zu spielen und gleichzeitig die Weichen für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles zu stellen.
Das vergangene Wochenende in Wien hat einmal mehr gezeigt, wie eng die internationale Spitze im Flag Football zusammengerückt ist. Gleichzeitig konnte die deutsche Frauen Flag Nationalmannschaft gegen einen europäischen Topgegner wichtige Impulse mitnehmen und zusätzlich Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben tanken.
Nach Monaten intensiver Arbeit beginnt nun der Endspurt auf dem Weg zum Jahreshöhepunkt.
In den kommenden Wochen wird sich entscheiden, welche Spielerinnen letztlich das deutsche Team bei der Weltmeisterschaft in Düsseldorf vertreten werden.
Foto: Roman Fleischhackl
